Über mich
Wie ich zu dieser Arbeit gekommen bin.
Ich bin über sehr unterschiedliche Wege zu der Arbeit gekommen, die ich heute mache. Meditation gehört seit vielen Jahren zu meinem Leben. Später kamen die Begleitung von Menschen in schwierigen Lebensphasen, die Arbeit als Redner und die systemische Aufstellungsarbeit hinzu.
Platzhalter · Porträt folgt
Eine Erfahrung, die meinen Blick verändert hat
Eine der prägendsten Erfahrungen meines Lebens war die Zeit, in der ich meinen Vater beim Sterben begleitet habe. Ich habe erlebt, wie wenig sich in solchen Momenten lösen lässt – und wie viel es bedeuten kann, trotzdem da zu sein.
Im Rückblick war diese Zeit für mich auch eine Initiation: ein Übergang, nach dem vieles nicht mehr genauso war wie zuvor. Sie hat meinen Blick auf Leben, Tod, Abschied und Trauer verändert.
Auch die Zeit danach hat mich verändert. Ich habe mich intensiv mit Trauer und meinem eigenen Umgang mit Schmerz auseinandergesetzt – mit Scham, Zweifeln, Beziehungen, meinem Selbstbild und meiner Spiritualität. Mit der Zeit kamen auch Leichtigkeit und mein Lachen wieder zurück.
Diese Erfahrungen prägen auch, wie ich Menschen heute begegne und begleite.
Meditation
Eine Praxis, die ich wirklich lebe.
Meditation begleitet mich seit vielen Jahren. Mein Teacher Training dauerte fünf Monate. In dieser Zeit bestand ein großer Teil des Tages aus eigener Meditationspraxis – meist etwa acht bis zehn Stunden – sowie daraus zu lernen, Meditation zu vermitteln, Gruppen anzuleiten und einen guten Rahmen für die gemeinsame Praxis zu schaffen.
An der Meditation, mit der ich arbeite, schätze ich besonders, dass sie Menschen stärken soll, ohne sie an Lehrer zu binden. Stattdessen werden Menschen zunehmend selbstständiger. Eine Begleitung kann situationsbedingt sinnvoll sein.
Was meine Arbeit verbindet
Meine Arbeit ist aus unterschiedlichen Erfahrungen, Ausbildungen und beruflichen Wegen entstanden. In der persönlichen Begleitung verbinde ich eine coachende Arbeitsweise mit genauem Zuhören und einer direkten Art, Dinge anzusprechen. Meditation kann dort einbezogen werden, wo sie zum Anliegen und zur Person passt.
Als Trauerredner kommt eine andere Seite meiner Arbeit hinzu: zuhören, Geschichten aufnehmen und daraus Worte finden, die zu einem Menschen und seinem Leben passen.
Die verschiedenen Bereiche sehen von außen unterschiedlich aus. Gemeinsam ist ihnen, dass ich genau hinschaue, nachfrage und nichts vorschnell in eine fertige Erklärung einordne.
Ausbildung & Erfahrung
- Meditationslehrer in der Ishaya-Tradition – fünfmonatiges Teacher Training mit intensiver eigener Meditationspraxis, meist acht bis zehn Stunden täglich, sowie Ausbildung in der Vermittlung und Anleitung von Meditation
- Ausbildung in systemisch-phänomenologischer Aufstellungsarbeit bei Freya Höchtl, in der Tradition von Harald Homberger – laufende Ausbildung, Abschluss voraussichtlich April 2027
- Seit 2022 freier Redner – Vorbereitung und Vortrag persönlicher Reden, insbesondere zu sensiblen und biografischen Themen
- Seit 2023 Erlebnispädagoge – Erfahrung mit Workshops, Gruppenprozessen, Moderation und gemeinsamer Reflexion
- B.Sc. Geographie
- M.Sc. Geographie mit Schwerpunkt Umwelt und Entwicklung, Nebenfach Politikwissenschaft
Auch außerhalb dieser Arbeit
Hauptberuflich arbeite ich aktuell im umweltfachlichen Bau-, Kommunikations- und Schnittstellenmanagement zum Schutz von Natur und Umwelt. Dort gehören unterschiedliche Interessen, klare Kommunikation, Verantwortung und der Umgang mit komplexen Situationen zu meinem Arbeitsalltag.
Wenn du mehr über meine Arbeit erfahren möchtest
Auf den einzelnen Angebotsseiten findest du mehr darüber, wie ich arbeite und welche Formate ich anbiete. Wenn du vorher eine Frage hast, kannst du mir auch einfach schreiben.
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